YouTuber interviewen Bundeskanzlerin

Jetzt hier in der Zusammenfassung: Mit einer kurzen Vorstellung der YouTuber, ihren Fragen an Frau Merkel sowie den Antworten, die teilweise stichwortartig zusammengefasst wurden, weil es sonst alle Rahmen gesprengt hätte.
Wer sich das Interview gerne selbst anschauen möchte, hier entlang

Und nun zum Interview

Lisa alias ItsColeslaw

Als erste YouTuberin durfte Lisa der Kanzlerin auf den Zahn fühlen. Sie beschäftigt sich mit auf ihrem Kanal mit Lifestyle-Themen! Ob nun peinliche Situationen, witzige Alltags-Geschichten oder Minimalismus, aber auch Probleme und Tabuthemen finden hier ihren Platz. Selbst sagt sie über sich, dass sie eher durchs Lebens stolpere, aber genau das macht sie so mega-sympathisch 😉

Ihre Fragen in Kürze:

  1. Soziale Gerechtigkeit
    Wie verhindern Sie, dass die Schere zwischen Arm und Reich auseinandergeht?
    Merkel:
    – Möglichst vielen Menschen die Möglichkeit für Arbeit geben
    – Mindestlohn ist besser geworden
    – Langzeitarbeitslosen helfen in Arbeit zu kommen
    – Bildungschancen verbessern für Kinder, die mit Eltern ohne Arbeit aufwachsen
  2. Bildung
    Was tun sie, um die Bildungschancen zu verbessern?
    Merkel:
    – Rechtsanspruch auf Kitaplatz
    – Rechtsanspruch auf Nachmittagsbetreuung in der Grundschule
    – Verbesserung der digitalen Bildung an Schulen
  3. Gehalt in Pflegeberufen
    Was sagen Sie zu Menschen, die nicht verstehen, warum die Gehaltsunterschiede in Deutschland so krass auseinandergehen?
    Merkel:
    – Auch in Zukunft werden Gehaltsunterschiede bleiben, in Abhängigkeit von den Tätigkeiten. Richtig ist, dass die Arbeit am Menschen zum Teil sehr viel schlechter bezahlt wird, als die Arbeit mit Maschinen – da müssen wir besser werden.
    – In den letzten Jahren einiges auf den Weg gebracht: In den Pflegeberufen wurden die Kosten für das Erlernen des Berufes abgeschafft
    – Möglichkeit der Tarifabschlüsse verbessert
    – Beiträge in der Pflegeversicherung erhöht, die sowohl den Pflegebedürftigen, als auch den Pflegekräften zugutekommen
    – Vereinfachung der Bürokratie in der Pflege
  4. Berufswahl soziale Berufe
    Wie würden Sie einen jungen Menschen motivieren, einen solchen Beruf zu ergreifen – mit wenig Anerkennung und wenig Geld?
    Merkel:
    – Berufliche Vielfalt zu wechseln
    – Wer gerne mit Menschen arbeitet, für den kann das zwar weiter eine harte, aber auch sehr erfüllende Arbeit sein
  5. Ehe für alle
    Was sagen Sie denn zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die enttäuscht von Ihrer „Nein-Stimme“ sind?
    – eine freie Abstimmung, bei der jeder nach seinem Gewissen entscheiden muss
    – für mich ist die Ehe nach dem Grundgesetz ein Verbindung von Mann und Frau
    – Ich habe mich trotzdem dafür eingesetzt, dass ein Abstimmung stattfindet, weil ich gemerkt habe, dass es andere Mehrheitsverhältnisse gibt
    – Damit haben wir ein Stück Befriedung in der Gesellschaft erreicht
  6. Einheitliche Standards im Bildungssystem
    Was sagen Sie denn zu einer ganzen Generation von Schülern, die sich abgehängt fühlt und nicht nachvollziehen kann, warum wir diese einheitlichen Standards nicht schon längst haben?
    Merkel:
    – kein Wiederspruch darin, dass es Ländersache ist und dass wir gleiche Standards haben
    – gemeinsame Standards in Kernfächern sind bereits entwickelt worden
    – Digitale Bildung: Schulen sollen an Breitbandnetz angeschlossen werden, gemeinsame E-Clouds, also Lehrinhalte für die digitale Bildung in Planung
    – Weiterbildung der Lehrer in digitalen Medien
  7. Lehrplan
    Wenn Sie jetzt drei Dinge bestimmen könnten, die Jugendliche auf jeden Fall nach der Schule können sollten, welche wären das?
    Merkel:
    – Rechnen, Schreiben, Lesen – und dann vielleicht noch programmieren
    – das wichtigste ist, dass man sich selbst etwas erarbeiten kann – lernen zu Lernen
    – praktische Tätigkeiten

Alexander Böhm alias AlexiBexi

AlexiBexi war der zweite Kandidat, der Frau Merkel Fragen stellen durfte. Er bringt mehrere Videos die Woche und geht dabei kritisch, oft radikal und manchmal auch provokativ vor. Er hat definitiv keine Angst vor extremen Aussagen, auch wenn es „nur“ um Nutella geht. Vor allem Technik und Digitales wird von ihm aggressiv und lustig erklärt. Ein sehr kritischer, aber auch sehr unterhaltsamer Typ.

  1. Automobilbranche
    Sehen Sie Deutschland in Zukunft noch als die Autonation, vor dem Hintergrund der Skandale?
    Merkel:
    – Ich hoffe ja, davon hängen hundert Tausende Arbeitsplätze ab
    – Fehleranalyse und klares Benennen (bei Abgas- und Dieselskandal)
    – alles tun, damit wir zukunftsfähige Arbeitsplätze haben
  2. Kontrolle der Automobil-Branche
    Können Sie uns konkrete Dinge nennen, wie diese Kontrolle seitens der Politik aussehen soll?
    Merkel:
    – bisherige Zulassungstests wurden unter eingeschränkten Bedingungen durchgeführt, jetzt werden sie zu Real drive emission tests, also Tests unter Realbedingungen
    – Ich fordere außerdem die Stichprobenartige Kontrolle von Autos
  3. Regulierung der Autoindustrie seitens der Politik
    Können Sie uns diesbezüglich eine ehrliche Politik garantieren?
    Merkel:
    – Versprechen: Es wird besser
    – Wir haben aus den Versäumnissen gelernt, die Realtests stellen sicher, dass es besser kontrolliert wird
  4. Elektromobilität
    Haben Sie Ihr Vorhaben – Elektroautos auf die Straße zu bringen – inzwischen aufgegeben?
    Merkel:
    – Seitens der Politik muss mehr Druck gemacht werden, dass die Industrie besser wird
    – Versäumungen: Beispiel Transporter für die Deutsche Post, die den Bau selbst in die Hand genommen hat
    – Kommunen mit den zu hohen Stickoxidwerten sollen umgewandelt werden zu Vorzeige-Kommunen durch notwendige Infrastruktur für Elektroautos
    – Mehr Technologieoffenheit für andere Lösungen, wie die Brennstoffzelle
  5. Fuhrpark des Bundes
    Wie soll dieser Wandel funktionieren, wenn Sie selbst nicht auch elektrisch fahren?
    – Einige haben bereits Elektroautos, aber es gibt kein gepanzertes Elektroauto, deshalb fahre ich noch keins
    – da müssen wir noch mehr tun
  6. Elekromobilität > Ladesäulen
    In den Städten versteckt, oft zugeparkt und sie sind kostenpflichtig. Wie soll das aussehen?
    – wie fürs Tanken, sollte man auch fürs Laden in Zukunft etwas bezahlen
    – Ladestationsverordnung: Einheitliche Standards, wie Straßenlaternen mit Ladestationen verbinden, auch in Parkhäusern
    – Am 04. September wird besprochen: Was können wir als Regierung in den einzelnen Städten tun, um die Infrastruktur hier zu verbessern?
  7. Elektromobilität > Kostenlose Ladenstationen
    Warum geht diese Innovation nicht vom Staat aus?
    – Ladeinfrastruktur wird an Rastplätzen vom Staat ausgebaut
    – weiterhin Verpflichtung dem Fahrer des Benzinmotors gegenüber
    – Stattliche Vorteile für Elektroautokäufer: KFZ-Steuer-Befreiung aufgrund der Emissionslosigkeit und Zuschüsse zum Kaufpreis
  8. Digitalisierung
    Warum kommt der Ausbau von schnellem Breitbandinternet in Deutschland nicht in die Gänge?
    Merkel:
    – Ländliche Räume wurden viel von staatlicher Seite ausgebaut
    – in den Großstädten haben wir schon ganz guten Internetzugang
    – Mitte der 20er Jahre soll 5G kommen, auch für Telemedizin und autonomes Fahren
  9. Persönlich
    Haben Sie ein Lieblingsemoji?
    Merkel:
    – Der Smiley und wenn es gut kommt, noch ein kleines Herzchen dran
  10. Persönlich
    Wenn Sie die Möglichkeit hätten ein T-Shirt zu bedrucken: Was stünde für ein Spruch drauf?
    Merkel:
    – kein Spruch, aber eine schöne Meereswelle und der Wahlkreis
  11. Transparenz in der Autoindustrie
    Was kann da noch gemacht werden?
    Merkel:
    – moderne Autos: Forschungsgelder fließen zu einem Großteil in die Automobilindustrie, aber die Frage ist: Geht es in die richtige Richtung?
    – Gespräche führen, dass andere uns da nicht überholen
    – Kooperation von Autoindustrie und Politik: Unabhängigkeit ist wichtig

Ischtar Isik

Die dritte YouTuberin im Bunde ist Ischtar Isik, die über ihr Leben vlogt. Sie testet Schminkprodukte, zeigt Outfits und erzählt sonst aus ihrem „ganz normalen“ Mädchenleben. Quirlig macht sie einfach das, was ihr Spaß macht. Bereits mit 15 fing sie an und teilt nun mit vielen, vielen Menschen ihre Tipps & Tricks. Vor allem geht es um typische Mädchenthemen, wie Beauty, Lifestyle und Fashion. Sehr unterhaltsam.

  1. Erstwähler
    Wählen gehen ist wichtig, aber bringt meine Stimme etwas? Vor dem Hintergrund, dass alle unter 30-jährigen anteilmäßig geringer sind, als alle über 60-jährigen.
    Merkel:
    – Klar, bringt ihre Stimme etwas
    – Eines der Probleme unsere Gesellschaft: Wir haben weniger junge Leute
    – letztlich geht es um ihr Leben und, dass sie überlegen, mit welcher Partei in der Regierung wird das, was mir wichtig ist, am besten umgesetzt
    – sie haben nur einmal in vier Jahren die Möglichkeit sich dazu zu äußern
  2. Das Privileg wählen zu dürfen
    Viele empfinden es nicht mehr als Privileg, wo ist der Kontakt zwischen den Jungen und der Politik verloren gegangen?
    Merkel:
    – Zwischen uns ist dieser Kontakt heute intensiv hergestellt worden, aber mit jedem einzelnen geht es natürlich nicht
    – Wir versuchen verständliche Regierungsprogramme zu schreiben, die trotzdem für viele abstoßend sind, da 73 Seiten
    – Nutzung der Internetmöglichkeiten, um Menschen anzusprechen und bestimmte Interessensgruppen zu erreichen
    – YouTube-Angebot der CDU: 23 Minuten Wahlprogramm
  3. Erreichen der jungen Wähler
    Nennen Sie mir 2-3 konkrete Dinge, die Sie tun möchten, um diese Leute mehr zu erreichen.
    Merkel:
    – Ich biete auf YouTube meinen wöchentlichen Video-PodCast an
    – Facebook-Auftritt der CDU
    – Instagram-Präsenz
    – wir versuchen schon, den Kontakt herzustellen
  4. Feminismus
    Viele nehmen Sie als weibliche Kanzlerin als Vorbild. Denken Sie nicht, dass es gerade da wichtig ist, eine solche Bewegung zu unterstützen?
    Merkel:
    – will sich nicht mit fremden Federn schmücken
    – sich einzusetzen für gleiche Rechte von Männern und Frauen, was auch Feminismus ist, dem stimme ich zu
  5. Sexismus
    Nennen sie doch bitte 2-3 konkrete Dinge, die sie als Bundeskanzlerin tun, um gegen Sexismus innerhalb der Parteien zu kämpfen.
    Merkel:
    – ich setze mich dafür ein, dass keine anzüglichen Bemerkungen gemacht werden
    – Die körperlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau, wie Körpergröße oder Stimme, dürfen keine Rolle spielen in der Auseinandersetzung zu einem Thema
    – Vermeintlich weibliche Themen, wie Familie und Erziehung, werden in einem anderen Ton besprochen. Ich habe immer versucht die Wichtigkeit der Themen auf die gleiche Ebene zu heben und darauf geachtet, dass solche Themen nicht abgetan werden, mit Ernsthaftigkeit und Nachdruck.
  6. Frauenqoute im Kabinett der neuen Regierung
    Wenn Sie wieder Bundeskanzlerin werden, werden Sie dann einen Frauenanteil von 50% anstreben?
    Merkel:
    – ich würde für meine Partei schon darauf achten, dass wir fast die 50% erreichen
    – für mich ist es absolut erstrebenswert
  7. Umgehen mit Hass
    In Ihrer Position stößt man oft auf Ablehnung. Wie geht man mit dem Hass um, der gegen einen gerichtet wird?
    Merkel:
    – ich versuche mir meine Position gut durchzudenken und dann auch dazu zu stehen
    – Hass und Zuspitzung empfinde ich als Zeichen von Unfähigkeit die Argumente richtig vorzubringen
    – ich lasse mich davon nicht beeindrucken
    – abfällige und vernichtende Bemerkungen sind disqualifizierend

Mirko Drotschmann alias MrWissen2go

Und last but not least kommt MrWissen2go zu Wort. Er bringt uns auf YouTube spannendes Allgemeinwissen zu aktuellen und historischen Themen näher. Verständlich, schnell und unterhaltsam. Zu aktuellen Nachrichten bietet er Hintergrundinformationen, die die Ereignisse in Bezug setzen zu historischen, politischen und gesellschaftlichen Umständen. Sehenswert!

  1. Deutschland – Türkei
    Wie würden Sie Ihren persönlichen Beziehungsstatus mit Präsident Erdogan beschreiben?
    Merkel:
    – viele Meinungsverschiedenheiten an verschiedensten Stellen, wir scheuen uns aber nicht sie auszutragen
    – wir können miteinander sprechen
  2. Inhaftierte deutsche Staatbürger in der Türkei
    Warum hat die Bundesregierung da bisher nichts erreichen können?
    Merkel:
    – Deniz Yücel ist deshalb schwierig, weil er die doppelte Staatsbürgerschaft hat, da haben wir nicht so viele Rechte
    – es ist extrem unzufriedenstellend
    – Einschränkungen wurden vorgenommen, um ein Signal zu setzen
    – wir müssen weiterhin miteinander im Gespräch bleiben, in Bezug auf die Wirtschaft sind erste Signale von der Türkei da, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit gebraucht wird
    – Warnungen für Touristen haben die Türkei nachdenklich gemacht, aber es ist nicht ausreichend
  3. Eskalation
    Was ist die nächste Eskalationsstufe, wenn weiterhin nicht genug passiert?
    Merkel
    – keine neuen Beitrittsverhandlungen eröffnen
    – Beitrittshilfen bereits auf ein Minimum reduziert
    – Allerdings dürfen wir nicht die Menschen vergessen, die gegen das Referendum waren, die auch Erwartungen an uns haben, deshalb weiterhin harte Verhandlungen führen und keine falschen Kompromisse eingehen
    – gar nicht mehr miteinander reden ist keine Alternative
    – Beitrittsverhandlungen komplett stoppen, wäre möglicherweise ein falsches Signal
    – Verbesserung der Zollunion mit der Türkei werden wir auf jeden Fall nicht machen
    – Es gibt nur noch Beitrittshilfen, wo wir wissen, dass sie ankommen
  4. Konflikt Nordkorea und andere
    Müssen wir Angst vor einem Dritten Weltkrieg haben?
    Merkel:
    – Nein
    – Es gibt keine militärische Lösung für diesen Konflikt, sondern nur über Verhandlungen
    – Wir können solche Katastrophen abwenden und wir müssen auch alles tun – ich werde jedenfalls alles dafür tun
  5. Kommunikation Trump
    Wenn Sie so einen Tweet von Donald Trump lesen, nach dem Motto „Die Waffen sind entsichert“, was ist Ihr erster Gedanke, der Ihnen in den Kopf kommt?
    Merkel:
    – Ich war deutlich: Wir müssen sehr vorsichtig mit der Sprache insgesamt sein. Sprache ist oft die Vorstufe zu einer Eskalation, die in Gewalt münden kann.
    – Ich trete dagegen ein
    – EU hat eine Botschaft gesandt, dass wir uns für eine friedliche Lösung einsetzen und bereit sind bei den Gesprächen mitzuwirken. Das sind die Beiträge, die wir leisten können.
    – Wenn es notwendig ist, telefonieren wir auch (Die Kanzlerin will diesen Gedanken nicht preisgeben – Gedanken sind eben frei 😉)
  6. Donald Trump
    Wie finden Sie ganz persönlich Donald Trump?
    Merkel:
    – es gibt auch mit dem amerikanischen Präsidenten Meinungsverschiedenheiten und es gibt Gemeinsamkeiten
  7. Flüchtlinge
    Wie gehen Sie denn mit der Angst der Bürger um?
    Merkel:
    – Humanitäre Notlage 2015-2016 und Deutschland hat damals ein sehr gutes Gesicht gezeigt in Form von Hilfsbereitschaft
    – Klar ist, dass es nicht jedes Jahr so weitergehen kann
    – Politik muss versuchen den Schleppern das Handwerk zu legen, in der Türkei ist das auch gut gelungen
    – Jordanien und der Libanon bekommen Unterstützung für die großen Flüchtlingslager
    – ich kann die Angst verstehen, aber ich sage auch, dass wir nur gut und friedlich und sicher leben können, wenn wir uns nicht nur auf uns selbst konzentrieren, sondern auch aufpassen, dass Menschen um uns herum ein Auskommen haben. D.h. vor Ort helfen, Entwicklungspolitik machen
  8. Islamisierung
    Wie gehen Sie mit dem Vorwurf der schleichenden Islamisierung um?
    Merkel:
    – Wir können selbstbewusst sein
    – wir sind ein Land, das Prinzipien hat: Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Einhaltung unserer Gesetze, deshalb kann keine Religion eine Dominanz bei uns entfalten
    – Eigene Geschichte, eigene Kultur und vielleicht auch die eigene Religion zu kennen und dafür offen einzutreten, dazu fordere ich die Menschen auf
  9. Zuwanderung
    Wie viele Menschen kann Deutschland noch aufnehmen in den nächsten Jahren?
    Merkel:
    – da werden sie von mir keine Zahl hören
    – das ist situationsbedingt
  10. Air Berlin
    Wie groß ist die Gefahr, dass wir Steuerzahler im Endeffekt die Rettung von Air Berlin bezahlen?
    Merkel:
    – relativ gering, sonst hätten wir den Brückenkredit gar nicht geben dürfen
    – mit großer, großer Wahrscheinlichkeit können wir sagen, dass der Steuerzahler das nicht bezahlen muss
  11. Deutsch-Türken in Deutschland
    Wie gehen mit den Meinungsverschiedenheiten und Spitzeln um?
    – Jeder Mensch ist anders, jeder hat ein Recht darauf von uns gut betrachtet zu werden, selbst wenn die Politik in einem Land so ist, dass wir sie nicht teilen!
    – Konflikte sollten friedlich mit Meinungsäußerung ausgetragen werden, aber niemals mit Gewalt und wir werden uns natürlich allem wiedersetzen, wo Menschen bespitzelt oder verfolgt oder beobachtet werden
  12. Persönlich
    Wie schafft man es mit wenig Schlaf auszukommen? Haben Sie Tricks?
    Merkel:
    – ein bisschen hängt es mit der Konstruktion zusammen, was der Herr Gott einem so mitgegeben hat, ich kann das manchmal ganz gut einteilen, aber manchmal bin ich auch müde

Unser Fazit


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Besten Dank für dieses Interview liebe Bundeskanzlerin und auch liebe YouTuber. Funqee findet die Fragen waren sehr vielfältig für die wenige Zeit, die die Jungs und Mädels hatten. Und es wurden einige interessante Antworten geliefert. Da soll noch mal jemand sagen: Unsere Generation interessiere sich nicht für Politik. Wir hatten Themen der Innen- und Außenpolitik, Bildung, Beruf und Digitalisierung, Zuwanderung und Flüchtlingspolitik sowie gesellschaftliche Themen. Ich bin überzeugt, dass dies ein guter Schritt in die richtige Richtung ist, um auch junge Wähler abzuholen und ihnen einige Themen näher zu bringen.

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